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Tressentin

Tressentin war ursprünglich eine wendische Siedlung. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1233. 1507 wurde Tressentin als gutshöriges Dorf dem Kloster Ribnitz einverleibt. In diesem Jahrhundert soll auch der Gutshof erbaut worden sein. Im Jahre 1695 gehörte Tressentin zur Ritterschaft. 1901 war Tressentin ein Unter- bzw. Nebengut von Freudenberg. Es wurden 964 ha bewirtschaftet. Im Dorf gab es eine Schule. Tressentin untersteht zu dieser Zeit dem ritterschaftlichem Amt Ribnitz. Die Versteigerung des Gutes im Jahre 1929 machte die Raiffeisengenossenschaft zum neuen Besitzer. 1933 wurde das Gut Tressentin besiedelt. Es entstehen 19 Siedlerstellen und ein Restgut von 230 Morgen. In diesem Jahr wurde die alte Schule geschlossen. Eine neue Schule wurde an der Grenze zwischen Freudenberg und Carlewitz gebaut.

Nach dem Krieg waren auch in Tressentin viele Umsiedler. Die Einwohnerzahl stieg auf über 100 an. Auch in Tressentin setzte die Kollektivierung ein. Es wurde eine LPG gegründet. Heute bewirtschaftet die Agrargenossenschaft Jahnkendorf als Pächter die Ackerflächen. Tressentin wurde später als ein Ortsteil in die Gemeinde Allerstorf eingemeindet. Heute befindet sich in Tressentin ein Elektroladen und ein Graveur betreibt eine Werkstatt. Einige Neubauten entstanden auch nach der Wende.

OT Tressentin

 

 












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