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Kneese

Das alte Dorf Kneese lag in Höhe des Galgenberges. Da alle Leute Plattdeutsch sprachen, hieß Kneese damals Kneß. 1825 entstanden nahe der Recknitzniederung vier neue Erbpachthöfe, die das neue Dorf Kneese bildeten. Bis 1867 gab es außer den vier Hauswirtsfamilien Melms, Kegebein, Haut und Gagel keine weiteren Bewohner.

Der heutige Ort Kneese wurde bis 1825 als "Meyerey" (Außenhof) bezeichnet, der zum Gut Schulenberg gehörte. 1826 wurde Kneese Hof erstmals erwähnt. Nach einem halben Dutzend Pächter übernahm Hermann Schröder 1899 den Hof Kneese für eine jährliche Pacht von 16100 Mark. Im selben Jahr folgten Umbaumaßnahmen in dem 1827 erbauten Pächterhaus.

1910 ließ er eigenmächtig, wegen der Dringlichkeit der Ackerbestellung, den Acker mit Drainagen verlegen. Im Jahre 1926 entstand, durch den Bau von fünf Büdnereien, Neu-Kneese (heute Kneese-Ausbau). 1930 kam es zur Neuvermessung von Kneese. Danach hatte die Domäne (Pachthof) eine Flächengröße von rund 420 ha. 1943 fiel Hans-Joachim Schröder, Sohn des Pächters, im Krieg, der aufgrund des Alters seines Vaters mit diesem gemeinsam den Hof leitete. 1948 erfolgte der Anschluss an das Stromnetz.

Kneese wurde im Zuge der Gebietsreform 2004 am 15.02.2004 Ortsteil der Stadt Marlow.
OT Kneese

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